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Seit Jahrzehnten erfreuen sich Sparbücher als sichere Anlageform

Besonders für die jüngsten ist das Sparbuch Anlass für den ersten Kontakt mit einer Bank.
Viele kennen das klassische Sparbuch, als rotes oder blaues Büchlein. Oft legten Eltern schon früh ein Sparbuch für Ihre Kinder an, zahlten regelmäßig Geld ein und sorgten so für einen kleinen finanziellen Start bei Volljährigkeit.

Das Sparbuch zählt zu den täglich verfügbaren Anlagekonten. Eine feste Laufzeit gibt es nicht.

Die Verzinsung auf klassischen Sparbüchern ist mit unter 0,50% gering. Neben dem niedrigen Zinssatz ist es umständlich, zwecks Geldeinzahlung den Bankschalter aufsuchen zu müssen. Größere Beträge über 2.000 Euro können vom Sparbuch nicht einfach abgehoben werden, sondern müssen mit Kündigungsfrist angemeldet werden. Unverständlich das immer noch vielen Kunden dieser Sparform vertrauen und bei der Altersvorsorge darauf setzen.
Der Zinssatz der Spareinlage ist von Zeit und Jahr sowie von Anlageform und -Institut abhängig und richtet sich nach dem momentanen Leitzins der EZB. Unter Umständen, z. B. bei dem gegenwärtig im Euroraum geltenden extrem niedrigen Leitzins von 0,25 %, muss man auch mit effektiver Negativ-Verzinsung der Einlage rechnen, das heißt, dass der Zinssatz die momentane Inflationsrate –  2013 in  Deutschland 1,5 % – deutlich unterschreitet, sodass man gegenwärtig mit schleichenden Verlusten der Ersparnis rechnen muss.

Unser Rat:

Finger weg – die Sparbuchverzinsung hat derzeit noch nicht mal Inflationsniveau.

 

Unsere Empfehlung:

Ein Tagesgeldkonto ist flexibler  und hat derzeit eine höhere Verzinsung – kurzum ist die bessere Alternative.