AKTIVE HILFE – WAS BEDEUTET DAS?!

Von unserer Seite wird immer wieder hervorgehoben, dass wir Deutschlands einziger Verbraucherschutz-Verein sind der ‚aktive Hilfe‘ leistet.

Wie wir feststellen müssen, bedarf diese Aussage einer ausführlichen Erklärung.

Daher möchten wir, zum besseren Verständnis, anhand von einem Beispiel aus unserem Vereins-Alltag unsere Aktivitäten erläutern.

Grundsätzlich besteht unsere Vereinsarbeit in erster Linie aus Aufklärungsarbeit, was dazu führt, dass wir oft gezwungen sind Warnungen vor unseriösen Anbietern auszusprechen. Des Weiteren helfen wir durch unser Mahnwesen die Verbraucherinteressen durchzusetzen. Da unser Verein jedoch nicht wirtschaftlich agieren kann als gemeinnütziger Verein, können wir nur bis zum einen gewissen Grad selbst aktiv werden.

Beispiel:

Wir stellen bei einem Verbraucher fest, dass er z.B. falsche Renten- oder Steuerbescheide erhalten hat oder seine steuerlichen Möglichkeiten nicht völlig ausschöpft.

Ein pauschaler Hinweis darauf kann ausreichend sein, muss aber nicht. Denn wenn die festgestellten Ansprüche durchgesetzt werden müssen, steht der Verbraucher wieder alleine da.

Hier beginnt die Phase der Wirtschaftlichkeit. Um sich an die vorgegebenen Richtlinien und rechtlichen Vorgaben halten zu können, muss hier eine Steuerkanzlei und eine Rechtsanwaltkanzlei eingeschaltet werden.

‚Aktiv‘ werden heißt auch hier für uns, solange für den Verbraucher zu agieren, in diesem Falle durch das Herstellen des Kontaktes zu unseren Experten, bis er seinen Anspruch durchgesetzt hat.

Wir verfügen über ca. 150 Spezialisten, die ehrenamtlich für uns tätig sind. Das sind in der Regel sehr erfolgreiche Persönlichkeiten aus der Finanzwelt, die uns Ihr Knowhow stundenweise zur Verfügung stellen. Wenn die uns vorliegenden Fälle also aufwendiger werden oder in die Wirtschaftlichkeit gehen, übergeben wir diese Fälle für weitere Aktivitäten extern. Das heißt unsere ehrenamtliche Spezialisten verfügen in der Regel hauptberuflich über eigene Kanzleien oder Firmen in denen sie ohne Einschränkungen agieren können.

Eine Externe Übergabe an solchen Spezialisten erfolgt nur, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Das Einverständnis über die Weitergabe der Daten an einen externen Spezialisten wird nach der detaillierten gemeinsamen Besprechung der geplanten Vorgehensweise vorab vom Verbraucher eingeholt.
  • Der externe Spezialist muss aktives Mitglied im SAFE-Schutzverein sein und sich damit den Vereins-Statuten unterwerfen.
  • Der jeweilige Spezialist ist immer verpflichtet sich unaufgefordert dem Verbraucher gegenüber zu legitimieren (durch einen Mitgliedsausweis oder eine Visitenkarte von SAFE)
  • Die laufende Kontrolle durch den SAFE Schutzverein ist gegeben, einschließlich der Rückgabe aller Daten nach der erfolgreichen Bearbeitung, durch Übergabeprotokoll, Beratungsprotokolle etc.

Aus diesen Voraussetzungen ergibt sich, dass Namen innerhalb des Vereins aber auch bei unseren externen Partner vorkommen, da diese ehrenamtlichen Spezialisten Ihren Fall dann hauptberuflich und trotzdem kostenlos übernehmen.

Um es noch einmal hervorzuheben:

Laut unseren Statuten müssen jegliche Beratungs-Leistungen grundsätzlich kostenlos sein, auch für Nicht-Mitglieder. Damit heben wir uns eindeutig zu allen Verbraucherschutzvereinen ab, die immer mit Gebühren arbeiten oder ihre Tätigkeiten von einer Mitgliedschaft abhängig machen.